
Was hat unsere Unternehmensentwicklung als IT-Systemhaus und Spezialist für Print und Office Management in 2025 geprägt? Welche Herausforderungen und Ziele treiben uns bei reitzner an in 2026? Gedanken und Statements dazu aus einem Interview mit den Vorständen Matthias Pausewang und Benjamin Berchtenbreiter zum Jahreswechsel.
Nein. Die Welt ist in Aufruhr. Die digitale Welt auch. Herausforderungen wie das Thema Personal bewegten alle. Wirtschaft und Gesellschaft waren im Wandel. Organisatorisch mussten wir vieles an den Markt anpassen. Zum Beispiel das Clustern in unterschiedliche Expertenteams. In der komplexer werdenden Welt kann auch in einem IT-Systemhaus nicht mehr einer alles tun. 2025 galt es für uns neben der bestehenden guten Verbindung vom Vertrieb zum Kunden die Verbindung zwischen Technik und Kunden zu verbessern.
Das ganze Jahr über war bei vielen die Unternehmensentwicklung geprägt von konjunkturellen Einflüssen und neuen Technologien. Die Digitalisierung spielte in unsere Richtung, die Entwicklung im Paper Output Bereich gegen uns, weil immer weniger kopiert wird.
Unsere Kundengruppen sind zu unterschiedlich, als dass unter ihnen eine Art Solidarisierung möglich wäre. Während manche mit Existenzängsten zu kämpfen haben, stehen andere eher vor organisatorischen, strukturellen Aufgaben. Eine Challenge für alle ist es, die verschiedenen Generationen unter ein Dach zu bringen.
Bewegung bei reitzner heißt unter anderem: Immer mehr vom Unterstützer zum Berater werden.
Es ist sicher gut, in einer unsicheren Umwelt zu sagen, ich verändere da etwas, wo ich es kann. Im privaten Bereich findet das ja schon statt. In Unternehmen ist das jetzt genauso. Themen sind:
Und das möglichst frühzeitig, um nicht irgendwann hinterherzulaufen. Sich zeitgemäß aufzustellen ist heute schwieriger als früher, weil alles sehr komplex geworden ist. Es sind viele Punkte. Und wenn man an einer Stelle zieht, wirkt sich das auf andere Stellen aus.
Das braucht veränderte Organisationsformen und andere Partnerschaften. Unternehmen müssen heute einen umfassenden Prozess durchlaufen, um standfester zu werden. Die Bereitschaft dazu ist sehr unterschiedlich, je nachdem in welcher Situation sich ein Unternehmen befindet.
Wichtig für viele ist es, den Einstieg in die Digitalisierung zu finden. Da liegt ein Fokus unserer Beratung. Heute muss zum Beispiel der Dokumentenprozess als Ganzes gesehen werden. Es geht darum, Software gesteuerte Möglichkeiten, Multifunktionssysteme und digitales Dokumentenmanagement zu nutzen. Das ist Teil der Chancen, die Digitalisierung uns allen bietet.
Dass im Land der Spirit fehlt, die positive Einstellung. Es hat Deutschland bisher immer ausgezeichnet, eine Krise zu meistern, sich zu schütteln und dann im Folgejahr wieder gut zu performen. Es fehlt an Ideen. Es gibt einzelne Leuchttürme, keine Frage, aber der zündende Funke ist nicht da. Im Unternehmen kann ich das nicht sagen. Wir haben viele Themen, ja, und gute Ideen, wie es weitergehen kann.
Wir brauchen noch mehr Struktur. Wir sind grundsätzlich gut beraten, uns selbst immer mal wieder zu hinterfragen – die Aufstellung und die Taktik. Nur gute Leute auf dem Spielfeld zu haben, heißt noch lange nicht, dass das Ergebnis stimmt. Unser neues Set-up ist in Bearbeitung mit eigenen Ideen und professioneller externer Beratung. Und wir profitieren dabei von Kooperationen. Neben den Herausforderungen am Markt müssen wir vor allem an den Kunden denken und uns anpassen.
Besser umgehen mit Unsicherheiten. In einem sehr dynamischen Markt ist es schwierig, Sicherheit zu planen und dann das Richtige zu tun. Da kommt man aus der Theorie nicht heraus und handelt nicht. Besser ist eine gute Fehlerkultur. Machen, Fehler machen, anders machen. Wenn man erst von A bis Z alles plant und eine perfekte Struktur aufbaut, hat sich zum Zeitpunkt der Umsetzung wahrscheinlich die Situation schon wieder verändert.
Wir stellen uns seit einiger Zeit so auf, dass wir der Dynamik im Markt noch besser gerecht werden und den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt stellen. Dabei ist die persönliche Verbindung zum Kunden ein Fokus. Schon wenige Worte im direkten Dialog schaffen viel Klarheit. Jeder persönliche Austausch mit dem Kunden bringt allen einen unglaublichen Mehrwert.
Zu den Maßnahmen zählen agile Teams, die als konstante Unit für jeweils eine Kundengruppe im Einsatz sind. Unsere neue Software gibt uns mehr Möglichkeiten, auf den Kunden zu reagieren. Die gesteigerte Kunden- und Serviceausrichtung ist praxisreif angestoßen, aber zugleich ein Marathon, der über 2026 hinausgeht. Dieser Umbau bei reitzner wird beim Kunden im positiven Sinne sehr zu spüren sein.
Heute zeichnen sich kaum Felder klar ab, wo man sagen kann: Wenn du die bespielst, kommt der Erfolg automatisch. Früher gab es in den unterschiedlichen Branchen diese Goldgräberstimmung. Das ist jetzt eher selten. Unabhängig davon stehen Fragen in Raum, die beantwortet werden müssen: Wie kann ich digitalisieren, automatisieren, KI nutzen? Wie kann ich Softwaretools nutzen, um Personalknappheit und Ressourcenknappheit entgegenzuwirken und Kapazität zu gewinnen für neue Themen? Wichtig ist die Schulung von Mitarbeitern im Umgang mit neuen Technologien, um das Effizienzpotenzial auszuschöpfen.
Von uns erwartet der Kunde, dass wir auf seinem Weg in digitalisierte Prozesse ein Anker sind und seine Anforderungen mit unseren Möglichkeiten zusammenbringen. Und dass wir den Kunden auf seinem jeweiligen Kenntnis- und Digitalisierungsstand abholen. Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe für alle hier bei reitzner. Jeder kann sich mit seinem Wissen dabei einbringen.
Am Ende 2026 wird sich in der Geschäftswelt zeigen, für wen es gut weitergeht, für wen holprig und für wen nicht. Wer schon in die Digitalisierung investiert hat, bekommt in 2026 noch einmal einen Boost. Wer nicht, für den könnte das Schwierigkeiten bedeuten. Einfach gesagt:
Digitalisierung wird die Welt weiter verändern. Wenn man an einer Stelle digitalisieren muss, und es verpasst, den Rest auch zu digitalisieren, dann ist das eine vergebene Chance. Wir müssen es schaffen, Digitalisierungsbereich so zu bündeln und zu portionieren, dass es für den Kunden ein verträgliches Menü und damit akzeptabel wird.
Wir freuen uns darauf, dass die Dinge, die wir jetzt „schmerzhaft“ und mit großem Engagement umsetzen und einführen, in 2026 Wirkung zeigen. Besonders freuen wir uns auf die persönliche Nähe zum Kunden im Zusammenspiel von Verantwortungsbewusstsein, Kommunikation und Information.
Worauf freuen Sie sich? Was sind Ihre Pläne? Wie können wir helfen?
Bewegte Zeiten erfordern Bewegung in Unternehmen. Sparen, effizienter werden, produktiv bleiben, Personalmangel durch Technologie kompensieren und Digitalisierung vorantreiben, das sind Schlüsselaufgaben für alle. Auch für reitzner. Unsere internen Veränderungen zielen vor allem auf noch mehr Servicestärke und Kundennähe. Wir werden verstärkt für unsere Kunden als Anker und Berater da sein, passend zum jeweiligen Kenntnis- und Digitalisierungsstand.
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