Managed Services: Fokus auf Ihr Kerngeschäft

Die wenigsten Unternehmen wünschen sich mehr Technik, sondern eine IT, die funktioniert. Christian Nikolaus erklärt, was Managed Services leisten, wie der Einstieg läuft und warum IT-Sicherheit bei den Menschen beginnt.
Ein reitzner Mitarbeiter zeigt in einer Besprechung auf einen Bildschirm mit den Managed-Services-Bausteinen Monitoring, Backup, E-Mail Security und Firewall

Das Wichtigste in Kürze

Managed Services heißt: reitzner betreibt und überwacht Ihre IT laufend, statt erst bei einer Störung anzurücken. Die Basis ist immer gleich, Monitoring, Patchmanagement und erweiterter Virenschutz auf jedem Server und an jedem Arbeitsplatz. Darauf bauen Sie modular auf: Firewall, Backup, Microsoft 365, Identitätsmanagement. Die Grundlaufzeit beträgt 36 Monate, das erste Beratungsgespräch ist in der Regel kostenfrei.

Drei Tage ohne E-Mail

„Drei Tage ohne E-Mail wären bei uns kein Problem.“ Der Satz stammt von einem Geschäftsführer, mit dem ich vor rund zwei Jahren über Ausfallsicherheit sprach. Sein Haus komme locker drei Tage ohne Mailserver zurecht, sagte er. Diese Absicherung brauche es nicht.

Wenige Wochen später fiel der Mailserver aus. Der Anruf kam nach einer Viertelstunde.

Nicht, weil jemand die Situation falsch eingeschätzt hätte. Sondern weil im täglichen Geschäft viele digitale Abläufe so selbstverständlich funktionieren, dass erst eine Störung bewusst macht, wie eng Kommunikation, Zusammenarbeit und Geschäftsprozesse heute mit einer funktionierenden IT verbunden sind.

Die wenigsten Unternehmen wünschen sich mehr Technik. Sie wünschen sich eine IT, die einfach funktioniert.

Christian Nikolaus, Systemvertrieb IT bei reitzner

Genau darum geht es bei Managed Services.

Aus Störungen werden planbare Prozesse

Früher wurde die IT meist dann aktiv, wenn bereits eine Störung aufgetreten war. Heute erwarten Unternehmen zu Recht mehr: Systeme sollen laufen, Sicherheitsrisiken früh auffallen und Ausfälle möglichst gar nicht erst entstehen.

Mit Managed Services betreuen wir die IT laufend im Hintergrund. Wir überwachen die Systeme, halten die Sicherheitsstände aktuell und erkennen Auffälligkeiten oft schon, bevor sie im Unternehmen spürbar werden. Die Basis ist immer dieselbe: Monitoring und Patchmanagement auf Servern und Arbeitsplätzen, dazu ein erweiterter Virenschutz, der verdächtiges Verhalten erkennt und nicht nur bekannte Schädlinge abgleicht.

Für unsere Kunden bedeutet das vor allem:

  • Höhere Verfügbarkeit im Tagesgeschäft
  • Mehr Sicherheit bei Angriffen und Datenverlust
  • Kalkulierbare Kosten statt Einzelrechnungen nach Störungen
  • Weniger Unterbrechungen für die Mitarbeitenden

Die Grundlaufzeit beträgt 36 Monate. Danach läuft die Vereinbarung weiter und wird angepasst, wenn sich im Unternehmen etwas ändert.

Die Grundlage für eine stabile IT

Ich vergleiche Monitoring gerne mit einem kontinuierlichen Gesundheitscheck. Ein Arzt kann nur beurteilen, wie es seinem Patienten geht, wenn entsprechende Werte vorliegen. Genauso verhält es sich mit der IT.

Wenn niemand erkennt, dass Speicher knapp wird, Systeme überlastet sind oder wichtige Updates fehlen, werden Probleme oft erst bemerkt, wenn sie bereits Auswirkungen haben. Dann trifft es nicht die IT, sondern das Tagesgeschäft.

Hand steckt ein gelbes Netzwerkkabel in einen Switch im Serverschrank, daneben farbig sortierte Patchkabel
Erst wenn Transparenz über den Zustand der Systeme besteht, lässt sich alles Weitere sinnvoll aufbauen.

Deshalb beginnt jede langfristige Betreuung mit einer soliden Basis. Erst wenn Transparenz über den Zustand der IT besteht, lassen sich Sicherheit und Verfügbarkeit gewährleisten.

Alles Weitere baut darauf auf: der abgesicherte Internetzugang, ein Backup an einem zweiten Standort, das sich nachträglich nicht verschlüsseln lässt, und der Schutz von Microsoft 365.

01ManagedFirewall02ManagedBackup03ManagedMicrosoft 36504E-Mail-Security05Identitäts-management06ManagedNetwork07ManagedTelefonieDIE BASISMonitoringPatchmanagementerweiterter Virenschutzin jeder Vereinbarung enthaltenInternetzugangabgesichertunveränderbar, anzweitem StandortKollaboration undBackup der InstanzSpam-Schutz fürden MailverkehrBenutzer schützenund schulenSwitche und WLANaus einem Systemcloudbasiert, alsManaged Service
Jede Managed Service Vereinbarung startet mit derselben Basis. Darauf wird modular aufgebaut, was zum Haus passt.

IT-Sicherheit beginnt bei den Menschen

Eine Erfahrung begegnet uns in fast jedem Unternehmen: Viele investieren zuerst in Technik, obwohl Angreifer einen anderen Weg wählen. Nicht die Firewall ist das Ziel. Angegriffen werden Benutzerkonten und Mitarbeitende.

Deshalb gehören sichere Identitäten, Mehr-Faktor-Authentifizierung und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden zu den wichtigsten Bausteinen der IT-Sicherheit. Wer seine Risiken senken möchte, sollte nicht nur auf Technik setzen, sondern den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Technisch flankiert wird das durch Endpoint Security an den Arbeitsplätzen, Network Security am Übergang ins Internet und E-Mail Security.

Managed Services sind eine Partnerschaft

Besonders wichtig ist mir eines: Managed Services bedeuten nicht, dass die Verantwortung vollständig abgegeben wird. Viele unserer Kunden haben eigene IT-Verantwortliche oder Administratoren. In diesen Fällen arbeiten wir eng zusammen. Die interne IT kennt die Abläufe und Anforderungen des Unternehmens, wir bringen die Erfahrung aus vielen Kundenumgebungen ein.

Macht das überhaupt Sinn, wenn ein Unternehmen eigene IT-Leute hat?

Ja, sogar sehr. Eine Kundin, die für die IT ihres Unternehmens verantwortlich ist, wollte ursprünglich nur Unterstützung während ihrer Elternzeit. Heute nutzt das Unternehmen die Leistungen weiterhin, weil die Zusammenarbeit beiden Seiten mehr Sicherheit und Freiraum verschafft.

Genau so verstehen wir Managed Services: als Ergänzung der vorhandenen Ressourcen.

Der Einstieg ist einfacher als viele denken

Der erste Schritt ist immer ein persönliches Gespräch. Gemeinsam betrachten wir die bestehende Situation und klären, welche Ziele und Anforderungen bestehen. Anschließend entsteht ein individueller Fahrplan.

1Erstgespräch

Wir schauen gemeinsam, wo Ihre IT heute steht und welche Ziele bestehen.

2Bestandsaufnahme

Ein Techniker nimmt Ihre Systeme anhand einer Checkliste auf.

3Angebot mit Fahrplan

Welche Bausteine, in welcher Reihenfolge, zu welchen Reaktionszeiten.

4Umsetzung

Wir richten die Systeme nach unserem Standard ein.

5Weiterentwicklung

Neue Mitarbeitende, neue Standorte, neue Anforderungen fließen ein.

Christian Nikolaus an seinem Arbeitsplatz bei reitzner, hebt den Daumen nach oben
Der Einstieg beginnt mit einem Gespräch und endet mit einem Fahrplan, der zum Haus passt.

Dabei geht es nicht darum, bestehende Systeme pauschal auszutauschen. Im Gegenteil: Was sinnvoll funktioniert, bleibt erhalten und wird in das Monitoring aufgenommen. So wird nur dort angepasst oder ergänzt, wo es tatsächlich notwendig ist.

Warum sich die Investition lohnt

In Gesprächen stellt sich häufig die Frage nach den Kosten. Ich stelle dann gerne eine Gegenfrage:

Was kostet eine Stunde IT-Ausfall in Ihrem Unternehmen?

Christian Nikolaus, Systemvertrieb IT bei reitzner

Betrachtet man die Auswirkungen auf Mitarbeitende, Kundenkommunikation, Produktion und Geschäftsprozesse, wird schnell deutlich, dass Ausfallzeiten teurer sein können als eine präventive Betreuung. Managed Services schaffen deshalb nicht nur Sicherheit, sondern vor allem wirtschaftliche Planbarkeit.

Fazit

Managed Services sind kein technisches Zusatzprodukt. Sie schaffen die Grundlage dafür, dass Unternehmen arbeiten, sicher wachsen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Unser Ziel ist dabei einfach: Probleme lösen, bevor sie entstehen, Risiken senken und als langfristiger Partner an der Seite unserer Kunden stehen. Denn erfolgreiche IT erkennt man meist an einer Sache: Sie fällt im Alltag gar nicht auf. Wenn Sie wissen möchten, wo Ihre IT heute steht, sprechen Sie uns an.

FAQ

Was sind Managed Services überhaupt?

Ein Dienstleister betreibt und überwacht die IT laufend, statt erst bei einer Störung tätig zu werden. Die Basis bilden Monitoring, Patchmanagement und ein erweiterter Virenschutz. Darauf bauen weitere Bausteine auf, zum Beispiel Firewall, Backup oder der Schutz der Benutzerkonten.

Wie lange läuft eine Managed Service Vereinbarung?

Die Grundlaufzeit beträgt 36 Monate. Danach läuft die Vereinbarung weiter und wird bei Bedarf angepasst, etwa bei einem Umzug oder wenn Mitarbeitende dazukommen.

Kostet das erste Beratungsgespräch etwas?

Das erste Gespräch ist in der Regel kostenfrei. Kosten entstehen erst, wenn eine Bestandsaufnahme durch einen Techniker gewünscht ist oder bei komplexeren Umgebungen eine Beratungsleistung vorgeschaltet wird.

Macht das überhaupt Sinn, wenn ein Unternehmen eigene IT-Mitarbeitende hat?

Ja. Eigene Administratoren bekommen Zugriff auf unsere Instanzen und können zum Beispiel gelöschte Dokumente selbst aus dem Backup wiederherstellen oder Zugangsdaten aus der IT-Dokumentation abrufen.

Sieht reitzner meine Daten, wenn die Systeme überwacht werden?

Nein. Ausgewertet werden Telemetriedaten der Systeme wie Auslastung, Kapazität und Patchstand, keine personen- oder benutzerbezogenen Daten. Für eine Fernwartung auf einem Rechner ist die Zustimmung im Moment der Sitzung erforderlich.

Interesse an einem Optimierungsvorgespräch?